Deutscher Vergabetag
 
 
 
 
3. Bau-Vergabetag 2019

Die Fachtagung zur Vergabe von Bau-, Planungs- und Projektsteuerungsleistungen

 

Rückblick auf den 2. Bau-Vergabetag am 21. Juni 2018 

Am 21. Juni fand zum zweiten Mal der Bau-Vergabetag, die Fachtagung für öffentliche Beschaffung von Bauleistungen des Deutschen Vergabenetzwerks (DVNW) unter dem Thema statt:

"Digitales Planen und Bauen - Chance und Herausforderung für das öffentliche Auftragswesen"

Nach der erfolgreichen Premiere des Bau-Vergabetages 2017, sind rund 200 Gäste erneut der Einladung des DVNW am 21. Juni 2018 nach Berlin gefolgt. Wieder ein voller Erfolg angesichts des derzeitigen Booms im öffentlichen Bauwesen, der überall personelle Kapazitäten stark bindet. In den altehrwürdigen Räumlichkeiten der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften am Gendarmenmarkt eröffnete Marco Junk als einer der beiden Geschäftsführer des DVNW die Veranstaltung und übergab dann die Moderation an Jan Buchholz, Leiter der DVNW Geschäftsstelle, der durch den Tag führte.

Rund 200 Menschen tummelten sich bei hohen Außentemperaturen in den klimatisierten Räumen. Neben dem abwechslungsreichen Tagungsprogramm konnten sich die Besucherinnen und Besucher gut bewirtet in der Fachausstellung über Produkte aus dem Vergabe- und Planerbereich informieren.  

Als Schwerpunktthema stand das „Digitale Planen und Bauen“ im Mittelpunkt vieler Vorträge und der insgesamt acht praxisorientierten Workshops.

Digitalisierung im Bau- und Planungswesen hat bekanntlich erst seit einiger Zeit so richtig an Fahrt in Deutschland aufgenommen. Ein gewisser Nachholbedarf bei diesem facettenreichen Themenkomplex aus der Perspektive des Vergabewesens, sowohl auf Seiten der öffentlichen Auftraggeber als auch der Auftragnehmerseite, wurde durch eine vorherige Umfrage des DVNW klar bestätigt.

Zu Beginn des Tages wurde es zunächst juristisch. Reinhard Janssen (Foto links), Referatsleiter für Bauwesen und Öffentliches Auftragswesen im Bundesinnenministerium führte unter dem Titel „Das Vergaberecht und das Digitale Planen und Bauen“ in das Schwerpunktthema. Aus Sicht des Gesetzgebers besteht vergaberechtlich derzeit kein dringender Handlungsbedarf, wenn Projekte mit der BIM-Methode digital geplant und in der Ausführung gemanagt werden sollen, so Janssen. Unter dem Kürzel BIM (Building Information Modelling) wird in der Fachwelt der planerische Ansatz bezeichnet, der alle am Planungs- und Ausführungsprozess eines Bauprojektes in einem mehrdimensionalen digitalen Gebäudemodell zusammenbringt.

 

Herr Janssen,für das Ministerium auch Vorsitzender des Deutschen Vergabe - und Vertragsausschusses für Bauleistungen (DVA), gab dann auch ein kurzes Update zu den jüngsten Änderungen der VOB/A und der VOB/B.

Einen schlaglichtartigen Überblick über das wichtigste aus der jüngeren Rechtsprechung gab Dr. Johannes Lux (Foto rechts), Vorsitzender der Vergabekammer des Landes Berlin.

Die sich anschließende Podiumsdiskussion setzte dann wieder beim Schwerpunktthema an. Jan Buchholz vom DVNW versuchte mit den Gästen anhand zuvor in einer Umfrage des DVNW gestellten Fragen, an deren Beantwortung online sich 200 Personen beteiligten, herauszufinden, in welchem Verhältnis Chance und Herausforderung für das öffentliche Auftragswesen beim digitales Planen und Bauen stehen.

Herr Prof. Dr. Leinemann (Foto unten, 2.v.l.) wies daraufhin, dass ohne Frage ein großer Nachholbedarf bestünde – aber auf beiden Seiten. Öffentliche Auftraggeber und Auftragnehmer müssen in Qualifizierung investieren. Die Umfrage des DVNW zeige ja auch, dass schlicht aus Unwissenheit technische Potentiale nicht genutzt werden könnten.

Lautstarken Versprechungen, dass mit erweiterten digitalen Planungsmethoden und neuen Formen der Zusammenarbeit an einem Modell, automatisch immer gleich alles besser würde, sollte man sicher nicht unhinterfragt Glauben schenken. Dr. Weigl (Foto unten, rechts) von der Bayrischen Ingenieurekammer erinnerte, digitales Arbeiten sei für Planer in Deutschland nicht neu, dennoch ergeben sich auch neue Potentiale durch immer neue Techniken, die aber aus Sicht seines Berufsstandes nicht dazu führen sollten, dass sich im Markt letztlich nur die großen Büros durchsetzen. Dies würde, so befürchtet Weigl, der hohen planerischen Qualität in Deutschland abträglich sein.

Hanno Hafkemeyer (Foto oben, links) machte als erfahrener Projektsteuerer deutlich, dass leider derzeit zu viele Missverständnisse hinsichtlich der Begriffe und Methoden bestünden. Eine Gefahr, dass digitale Planungs- und Steuerungsmethoden Arbeitsplätze vernichten könnten und es zu einer Konzentration der Büros kommt, teilte er nicht. Frau Annette Reineke-Westphal (Foto oben, 2.v.r.) bremste aus ihrer Erfahrung in der öffentlichen Auftraggebersphäre die Erwartungen einer raschen Entwicklung zu vielen BIM-geführten Projekten der öffentlichen Hand. Wieder waren es im Wesentlichen mangelnde Qualifikation, aber auch personelle Engpässe, die eine schnelle Entwicklung bremsen würden.

Im Ergebnis waren sich alle insofern einig, dass das Thema Digitales Planen und Bauen ganz oben auf der Agenda stehen müsse. Qualifikation, Weiterentwicklung, kritisches Analysieren, Hinterfragen und Diskutieren schaffen die notwendige Basis mit anderen Ländern wie den skandinavischen Staaten, die bereits viel weiter in der Nutzung von BIM sind, gleichzuziehen. Die technische Entwicklung wird sich bekanntermaßen derweil nicht verlangsamen.

Im letzten Fachpanel des Bau-Vergabetages gab dann Bernd Düsterdiek vom Deutschen Städte- und Gemeindebund einen rechtlich sehr fundierten Überblick über die beschlossenen Änderungen der VOB/A.


Das auch im Bereich der Gebäudebewirtschaftung BIM Vorteile bringen kann und auf welche Dinge bei der Vergabe entsprechender Leistungen geachtet werden sollte, referierte Frau Dr. Julia Müller. 

Den Abschlussvortrag hielt Dr. Weigl, der sich auch bereits an der Podiumsdiskussion beteiligt hatte. In einem pointierten Statement trug er die bereits auch in einem Beitrag im Vergabeblog geäußerte Kritik wieder vor, dass die EU-Vergaberechtsreform für die von ihm vertretenen Ingenieure keine Vorteile gebracht hätte. Eine verstärke Tendenz zu Generalplanervergaben der öffentlichen Auftraggeber, die zu hohen Auftragswertschätzungen führen zu EU-weiten Vergabeverfahren, deren personeller und monetärer Aufwand sich von den mehrheitlich als KMUs organisierten Büros nicht bewältigen ließe.
 

Es hätte noch viel diskutiert werden können, aber die liebe Zeit… Der lange Tag endete wie viele Tagungen mit einigen erschöpften, aber auch zufriedenen Gesichtern. Das sehr positive Feedback der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ließ uns keine Sekunde zweifeln – auch 2019 wird es einen nächsten Bauvergabetag geben.

Wir freuen uns, wenn Sie sich bereits jetzt den

3. Bau-Vergabetag am 21. März 2019 in Berlin
(save the date)

in Ihrem Kalender vermerken möchten.
 

Schon gewusst? Im Mitgliederbereich des Deutschen Vergabenetzwerks (DVNW) finden Sie zu den Themen des Bau-Vergabetages die Fachausschüsse: "Bauvergaben" und  "Freiberufliche Leistungen", in denen spannende Fragestellungen rund um die Beschaffung und Planung von Bauleistungen diskutiert werden. Noch kein Mitglied? Zur kostenlosen Mitgliedschaft geht es hier. Beachten Sie, dass am 25. und 26. Oktober 2018 das Jahreshauptevent, der 5. Deutsche Vergabetag, im Presse- und Informationsamt der Bundesregierung in Berlin stattfindet. Weitere Informtionen zu Programm & Anmeldung finden Sie unter www.deutscher-vergabetag.de/.

 

Agenda 2018:

Ab
08:30Akkreditierung | Besuch der Fachausstellung und Begrüßungskaffee
09:00Eröffnung & Begrüßung
       
  Marco Junk
Geschäftsführer, Deutsches Vergabenetzwerk DVNW
   
09:15Fachpanel 
 
09:15-09:50
Reinhard Janssen
Ministerialrat im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit, Vorsitzender des Hauptausschusses Allgemeines im Deutschen Vergabe- und Vertragsausschuss

 

Das Vergaberecht und das Digitale Planen und Bauen
09:50-10:20
Dr. Johannes Lux
Vorsitzender der Vergabekammer Berlin

 

Das Wichtigste aus der jüngeren vergaberechtlichen Rechtsprechung zu Bau-, Planer- und Projektsteuerungsleistungen
10:20-11:00 Podiumsdiskussion:
„Digitales Planen und Bauen – Chance und Herausforderung für das öffentliche Auftragswesen“

 

MODERATION:
Jan Buchholz
Deutsches Vergabenetzwerk DVNW
 
Hanno Hafkemeyer
Geschäftsführer sh+ GmbH

 
Prof. Dr. Ralf Leinemann
Rechtsanwalt und Partner, Leinemann & Partner Rechtsanwälte mbB
 
 
Dr.-Ing. Werner Weigl
2. Vizepräsident Bayerische Ingenieurekammer-Bau
 

Annette Reineke-Westphal
Architektin, Rechtliche Grundlagen staatlichen Bauens, Vergabe-  und Vetragsrecht,
Justiziariat des Staatlichen Hochbaus im Hessischen Ministerium der Finanzen
 
11:00Kaffeepause und Besuch der Fachausstellung
11:30Praxis-Workshops (Session A)
 
Workshop A.1 - veranstaltet durch:
Workshop A.2 - veranstaltet durch:
 
Workshop A.3 - veranstaltet durch:

Workshop A.4 - veranstaltet durch:
 
Planungswettbewerbe erfolgreich gestalten

Moderation:

Jan Buchholz (DVNW)
BIM, Building Information Modeling - Vergabestrategien für die öffentliche Hand! - Klare Schnittstellen und maximaler Nutzen für den Bauherrn Zuschlagskriterien bei Bauprojekten Änderungsbedarf in den Vergabeunterlagen unter anderem durch das neue Bauvertragsrecht

 

 
REFERENTEN: REFERENTEN: REFERENTEN: REFERENTEN:
Barbara Ettinger-Brinckmann
Präsidentin der Bundesarchitektenkammer
Barbara Vagt
Geschäftsführerin sh+ GmbH
Henrik-Christian Baumann
Fachanwalt für Vergaberecht,
Fachanwalt für Informationstechnologierecht,
KPMG Law Rechtsanwaltsgesellschaft mbH
Dr. Eva-Dorothee Leinemann
Fachanwältin für Vergaberecht, Notarin,
Leinemann & Partner Rechtsanwälte mbB
 
 
Cornelia Zuschke
Dezernentin für Planen, Bauen, Mobilität und Grundstückswesen der Landeshauptstadt Düsseldorf
Viola Mönninkhöver
Leiterin Baumanagement für die beruflichen Schulen bei SBH | Schulbau Hamburg
Matthias Wolf
Leiter Projektmanagement,
Berliner Wasserbetriebe
Sebastian Betz
Justiziar Vergabestelle, Finanzen & Controlling, Vergabe, Tempelhof Projekt GmbH
       
Bernd Lange
Landrat des Landkreises Görlitz
Marc Heinz
CEO, vrame Consult GmbH
   
13:00Mittagspause und Besuch der Fachausstellung 
14:00Praxis-Workshops (Session B)
 
Workshop B.1 - veranstaltet durch:
Workshop B.2 - veranstaltet durch:
Workshop B.3 - veranstaltet durch:

 
Workshop B.4 - veranstaltet durch:

 
BIM und Vergaberecht – Hemmschuh oder Chance? Zertifikate, Gütezeichen, Präqualifikation - Auftragsvergabe von morgen Vergabe komplexer Planungs- und Bauleistungen – Erfahrungen aus der Praxis Mehrpartnerrahmenvereinbarungen mit Handwerkern und Architekten
       
 
REFERENTEN: REFERENTEN: REFERENTEN: REFERENTEN:
Dr. Michael Wolters
Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht, Kapellmann und Partner Rechtsanwälte mbB
Kerstin Scharn
ZERTIFIZIERUNG BAU GmbH
Dr. Jenny Mehlitz
Fachanwältin für Vergaberecht,
GSK STOCKMANN Partnergesellschat mbB
Dr. Martin Schellenberg
Fachanwalt für Vergaberecht,
Heuking Kühn Lüer Wojtek Partnerschaft mbB
 
Sascha Häfner
Fachkoordinator Vertrags- und Vergaberecht, stellv. Leiter der zentralen Vergabestelle,
DEGES Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH
Michael Halstenberg
Rechtsanwalt, Ministerialdirektor a.D.
Dr. Jan Kehrberg
Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht
GSK STOCKMANN Partnergesellschat mbB
 
 
 
Dr. Raoul Kirmes
Leiter Stabsbereich Grundsatzfragen, Deutsche Akkreditierungsstelle GmbH (DAkkS)
Jens Mutscher
Justiziar, HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH
 
 
       
15:30Kaffeepause und Besuch der Fachausstellung
16:00Fachpanel 
 
16:00-16:30
Bernd Düsterdiek
Referatsleiter Städtebau, Umwelt und Vergaberecht,
Deutscher Städte- und Gemeindebund
Die neue VOB/A – mit einer Einschätzung aus kommunaler Sicht
 
16:30-17:00
Dr. Julia Müller
GEFMA e.V., Rechtsanwältin bei Rödl & Partner GbR
Aktuelle Empfehlungen zur Vergabe von Facility Management-Leistungen im Bestand und im Neubau unter Berücksichtigung von BIM
 
17:00-17:30
Dr.-Ing. Werner Weigl
2. Vizepräsident Bayerische Ingenieurekammer-Bau
Quo vadis Ingenieurvergabe? - Ein kritisches Zwischenfazit nach der Vergaberechtsreform
17:30Zusammenfassung und Verabschiedung
 
  Jan Buchholz
DVNW Deutsches Vergabenetzwerk
 

 

Ausrichter eines Workshops, Aussteller und Sponsoren

 

 

Sie möchten sich gerne einen Workshop ausrichten oder sich Aussteller oder Sponsor am 3. Bau-Vergabetag 2019 beteiligen? Kontaktieren Sie uns.

 

Referenten:

 

Reinhard Janssen
Referatsleiter, Recht des Bauwesens, Öffentliches Auftragswesen, Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit und Vorsitzender des Hauptausschusses Allgemeines im DVA

Seit 2012 leitet Reinhard Janssen das für Grundsatzfragen des Vergaberechts und die VOB zuständige Referat im Bundesbauministerium in Berlin. Zugleich ist er Vorsitzender des Hauptausschusses Allgemeines im Deutschen Vergabe- und Vertragsausschuss für Bauleistungen (DVA). Darüber hinaus ist er Vorstandsvorsitzender des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. Reinhard Janssen ist seit 2001 in verschiedenen Verwendungen im Bundesdienst tätig.

 

Dr. Johannes Lux
Vorsitzender der Vergabekammer des Landes Berlin

Dr. Johannes Lux ist Vorsitzender der Vergabekammer des Landes Berlin (2. Beschlussabteilung). Zunächst arbeitete er mehrere Jahre als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Vergaberechtsteam von Rechtsanwalt Müller-Wrede in Berlin. Nach seiner Promotion an der Ruhr-Universität Bochum (Lehrstuhl Prof. Burgi) mit einer vergaberechtlichen Arbeit („Bietergemeinschaften im Schnittfeld von Gesellschafts- und Vergaberecht“) wurde er Richter und ist seit 2014 Richter am Verwaltungsgericht Berlin. Derzeit ist Dr. Johannes Lux abgeordnet an die Senatsverwaltung für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung. Dort ist er als Referent für Grundsatzangelegenheiten des Vergaberechts und die Organisation der Fachgerichte sowie Angelegenheiten des Gerichtsverfassungsrechts zuständig. Dr. Johannes Lux veröffentlicht regelmäßig zu vergabe- und verwaltungsrechtlichen Themen in Fachzeitschriften und ist u.a. Mitautor eines Handbuchs zum Versammlungsrecht sowie mehrerer Kommentare zum Vergaberecht.

 

Bernd Düsterdiek
Referatsleiter Städtebau, Umwelt und Vergaberecht, Deutscher Städte- und Gemeindebund

Bernd Düsterdiek ist seit dem Jahr 2005 Referatsleiter beim Deutschen Städte- und Gemeindebund (DStGB). Der DStGB vertritt bundesweit rund 11.500 Städte und Gemeinden. Er betreut dort die Bereiche Städtebaurecht und Stadtentwicklung, Umwelt und Vergaberecht. Bernd Düsterdiek hat bereits zahlreiche Fachbeiträge zu den Themen Umwelt und Städtebau, zum Öffentlichen Baurecht sowie zum Vergaberecht veröffentlicht. Er ist Dozent beim Rheinischen Studieninstitut für Kommunale Verwaltung in Köln und Autor verschiedener Fachkommentare. Er vertritt den DStGB zudem in zahlreichen Gremien, u.a. im Deutschen Nationalkomitee für Denkmalschutz, im BMUB-Beirat Umwelt und Sport sowie im Beirat der DWA (Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V.).

 

Dr. Julia Müller
GEFMA e.V., Rechtsanwältin bei Rödl & Partner GbR

Dr. Julia Müller ist Rechtanwältin bei Rödl & Partner GbR und erbringt vergaberechtliche sowie bau- und architektenrechtliche Beratungsleistungen für öffentliche Einrichtungen, wie z.B. Städte, Gemeinden und Landkreise. Julia Müller spricht als Vertreterin der GEFMA Deutscher Verband für Facility Management e.V..

 

Barbara Vagt
Geschäftsführende Gesellschafterin in der sh+ GmbH

Barbara Vagt ist geschäftsführende Gesellschafterin in der sh+ GmbH mit Schwerpunkt in der immobilienwirtschaftlichen Beratung, Projektmanagement und -entwicklung. Parallel zu dieser Aufgabe nimmt sie Gastdozententätigkeiten an der HCU und HSBA wahr. Ihre Laufbahn begann sie bei von GMP Architekten. Hier und während ihrer Zeit bei Drees & Sommer verantwortete Sie eine große Bandbreite unterschiedlicher Projekte im In- und Ausland. Sie studierte an der HAW Hamburg Architektur und absolvierte den Masterstudiengang „International Construction Management“ an der Trent University in Nottingham.

 

Viola Mönninkhöver
Leiterin Baumanagement für die beruflichen Schulen bei SBH | Schulbau Hamburg für die Region HIBB (Hamburger Institut für berufliche Bildung)

Viola Mönninkhöver leitet seit Anfang 2015 das Baumanagement für die beruflichen Schulen bei SBH | Schulbau Hamburg für die Region HIBB (Hamburger Institut für berufliche Bildung). Nach ihrem Architekturstudium arbeitete Frau Mönninkhöver von 2005-2007 für die Airbus Deutschland GmbH und im Anschluss daran als Ausführungsplanerin in einem Architekturbüro. 2008 absolvierte Frau Mönninkhöver den Vorbereitungsdienst für die Beamtenlaufbahn in der Freien und Hansestadt Hamburg und arbeitet seit dem für die Hochbauabteilung der FHH und seit 2010 als Projektsteuererin für den Schulbau im Bereich der allgemeinbindenden Schulen.

 

Marc Heinz
CEO der vrame Consult GmbH

Marc Heinz ist seit 2015 CEO der vrame Consult GmbH in Berlin und seit fast 20 Jahren in der Bauindustrie tätig. In dieser Zeit konnte er sich als Teamleiter weitreichende Erfahrungen in den Bereichen BIM, der technischen Gebäudeausrüstung und der interdisziplinären Zusammenarbeit mit weiteren Akteuren aneignen. Sein Hauptaugenmerk liegt in der Beratung und strategischen Ausrichtung in BIM-Projekten von der Initiierung bis in den Betrieb. Als Unterstützer der „Digitalisierung der Baubranche“ ist das Projekt- und Informationsmanagement ein weiteres Aufgabenfeld seiner Arbeit.

 

Dr.-Ing. Werner Weigl
2. Vizepräsident Bayerische Ingenieurekammer-Bau


Werner Weigl ist Geschäftsführender Gesellschafter von BBI Bauer Beratende Ingenieure GmbH und 2. Vizepräsident Bayerische Ingenieurekammer-Bau sowie Vorsitzender des Arbeitskreises Vergabe der Bundesingenieurkammer, Vorstandsmitglied im Landesvorstand Bayern des VBI – Verband Beratender Ingenieure und Mitglied im Verwaltungsrat der Bayerischen Ingenieurversorgung.

 

Bernd Lange
Landrat im Landkreis Görlitz

Bernd Lange ist Landrat im Landkreis Görlitz und stellv. Landesvorsitzender der sächsischen CDU und übt weitere folgende Ämter aus

• Vorsitzender des Kulturkonvents Oberlausitz-Niederschlesien

• Vorsitzender des Regionalen Planungsverbands OL-NS

• Vorsitzender der Euroregion NEISSE

• seit 7.6.2015 stellvertretendes Mitglied des Europäischen Ausschusses der Regionen

Voraussichtlich ab Oktober 2017 wird Herr Lange zum ordentlichen Mitglied im Europäischen Ausschuss der Regionen ernannt.

 

Barbara Ettinger-Brinckmann
Brinckmann Präsidentin der Bundesarchitektenkammer

Barbara Ettinger-Brinckmann ist seit 2013 Präsidentin der Bundesarchitektenkammer. Nach Studium an der Universität Stuttgart begann sie ihre Laufbahn als Mitarbeiterin des Städtebaulichen Instituts der Universität Stuttgart und verschiedener Architekturbüros. Seit 1980 arbeitet sie freischaffend mit Partnern - ANP GmbH - in Kassel. Das Büro ist auf den Gebieten Hochbau (in der Kasseler Region), Städte¬bau / Stadtplanung (bundesweit) und Verfahrensmanagement (über Deutschlands Grenzen hinaus) tätig. Sie ist Mitglied des BDA, Bund Deutscher Architekten und des Deutschen Werkbunds. 1998 initiierte sie das KAZimKUBA (Kasseler Architekturzentrum) und ist seitdem dessen Vorsitzende.

 

Cornelia Zuschke
Beigeordnete für Planen, Bauen, Mobilität und Grundstückswesen der Landeshauptstadt Düsseldorf

Cornelia Zuschke ist Beigeordnete für Planen, Bauen, Mobilität und Grundstückswesen der Landeshauptstadt Düsseldorf. Nach dem Studium der Architektur an der Hochschule für Architektur und Bauwesen in Weimar, absolvierte sie ein Aufbaustudium zur Architektin in der Denkmalpflege und ein weiteres Aufbaustudium zur Mediatorin, Ausbildung der Architektenkammer Wien/Österreich, Institut KonfliktKultur Wien und Universität Klagenfurt. Nach ihrer Tätigkeit als Leiterin der Unteren Denkmalschutzbehörde in Fulda, der Leiterin des Stadtplanungs- und Verkehrsplanungsamtes in Fulda und zweifachen Wiederwahl zur Baudezernentin in Fulda erfolgte 2014 die Wahl zur Dezernentin für Städtebau, Mobilität und Umwelt in Darmstadt und 2016 die Wahl zur Beigeordneten für Planen, Bauen, Mobilität und Grundstückswesen der Landeshauptstadt Düsseldorf.

 

Henrik-Christian Baumann
Rechtsanwalt, KPMG Rechtsanwaltsgesellschaft mbH

Henrik-Christian Baumann ist Rechtsanwalt und Fachanwalt für Informationstechnologierecht bei der KPMG Rechtsanwaltsgesellschaft mbH in Berlin und seit über zehn Jahren spezialisiert auf Vergaberecht und Öffentliches Wirtschaftsrecht, einschließlich des Öffentlichen Preisrechts. Er berät und vertritt Auftraggeber und Unternehmen bei der öffentlichen Auftragsvergabe insbesondere in den Bereichen Bau, Immobilien und Infrastruktur, Gebäudemanagement sowie Informationstechnologie (IT). Ein Schwerpunkt seiner Tätigkeit liegt in der Beratung bei Großprojekten in anwaltlichen und interdisziplinären Projektteams. Henrik-Christian Baumann ist Lehrbeauftragter an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, Polizei und Rechtspflege des Landes Mecklenburg-Vorpommern und Autor zahlreicher vergaberechtlicher Fachveröffentlichungen.

 

Matthias Wolf
Leiter Projektmanagement, Berliner Wasserbetriebe AöR

Matthias Wolf ist seit 2012 bei den Berliner Wasserbetrieben tätig. Er leitete im Bereich Planung und Bau Werke zunächst ein Team von Bauleitern, bevor er 2014 den Aufbau der Gruppe Projektmanagement übernahm. Zuvor war Matthias Wolf lange Jahre in einem Architektur- und Ingenieurbüro als Bauüberwacher, Projektsteuerer und Projektleiter für große öffentliche Bauvorhaben tätig. Ein Aufgabenschwerpunkt war immer die Ausschreibung und Vergabe von Bau- und Ingenieurleistungen. Matthias Wolf hat Bauingenieurwesen mit Schwerpunkt Baubetrieb in Karlsruhe und Berlin studiert und ist Sachverständiger für Schäden an Gebäuden.

 

Dr. Eva-Dorothee Leinemann, LL.M.
Leinemann, LL.M. Rechtsanwältin, Fachanwältin für Verwaltungsrecht und Partnerin, Leinemann Partner Rechtsanwälte

Dr. Eva-Dorothee Leinemann ist als Rechtsanwältin und Notarin bei Leinemann Partner Rechtsanwälte in Berlin tätig, seit 2010 als Partnerin der Sozietät. Ihr Tätigkeitsschwerpunkt liegt im Vergaberecht, wo sie Nachprüfungsverfahren betreut und Bieter und Auftraggeber bei komplexen Ausschreibungen berät. Sie bearbeitet ferner Prozesse und Beratungsmandate im privaten Baurecht. Dr. Eva-Dorothee Leinemann ist Redakteurin des vom Bundesanzeiger Verlag publizierten Informationsdienstes "VergabeNews", Referentin vergaberechtlicher Seminare und war von 2011 bis 2017 auch Lehrbeauftragte an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin.

 

Sebastian Betz
Justiziar, Vergabestelle, Tempelhof Projekt GmbH

Sebastian Betz ist Justiziar in der Vergabestelle der Tempelhof Projekt GmbH, einer 100-prozentigen Tochter des Landes Berlin zur Verwaltung des ehemaligen Flughafengebäudes Tempelhof. Er begleitet nationale und EU-weite Vergabeverfahren von der ersten Konzeption über die rechtssichere Durchführung des Verfahrens bis hin zur Vertragsgestaltung und -umsetzung. Vor dieser Tätigkeit war Sebastian Betz als Rechtsanwalt in einer vergaberechtlich ausgerichteten Kanzlei tätig und betreute Auftraggeber und Auftragnehmer bei vergabe- und vertragsrechtlichen Problemstellungen.

 

Dr. Michael Wolters
Rechtsanwalt, Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht, Kapellmann und Partner Rechtsanwälte mbB

Dr. Michael Wolters praktiziert seit 1993 als Rechtsanwalt in Berlin und ist seit 1999 für Kapellmann und Partner am Standort Berlin in den Bereichen „privates Baurecht“ und „Vergaberecht“ tätig. Dr. Michael Wolters berät Auftragnehmer und Auftraggeber schwerpunktmäßig im juristischen Management komplexer Infrastrukturprojekte. Im Vergaberecht unterstützt Dr. Michael Wolters öffentliche Auftraggeber bei der Vorbereitung und Durchführung von Vergabeverfahren und vertritt sie in Vergabenachprüfungsverfahren.

 

Dr. Jenny Mehlitz
Rechtsanwältin und Fachanwältin für Vergaberecht und Bau- und Architektenrecht, GSK Stockmann

Dr. Jenny Mehlitz ist Rechtsanwältin und Fachanwältin für Vergaberecht und Bau- und Architektenrecht bei GSK Stockmann in Berlin. Sie ist seit vielen Jahren spezialisiert auf Vergaberecht und berät bei Vergabeverfahren für Bau-, Liefer- und Dienstleistungen. Ihre Tätigkeit umfasst die Beratung der Projektstrukturierung, Konzeption und Durchführung von Vergabeverfahren einschließlich ÖPP-Projekten wie auch die Vertretung in Nachprüfungsverfahren vor Vergabekammern und Zivilgerichten. Dr. Jenny Mehlitz hält zudem Vorträge und Inhouse-Seminare zum Vergaberecht. Zu ihren Mandanten zählen sowohl öffentliche Auftraggeber als auch Unternehmen.

 

Dr. Jan Kehrberg

Fachanwalt für Bau- und Architekten Recht

Dr. Jan Kehrberg ist Partner bei der Sozietät GSK Stockmann mit den Schwerpunkten Real Estate, Corporate, Banking/Finance und Projects & Public Sector. Er studierte an der Christian-Albrechts-Universität Kiel. Als Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht liegen seine Tätigkeitsschwerpunkte im Bereich Projects und Public Sector. Dazu gehören die Beratung und Strukturierung von Immobilien-projektentwicklungen mit Fokus auf Immobilienwirtschaftsrecht, Grundstücksrecht, öffentliches und privates Baurecht sowie Vergaberecht. Dr. Jan Kehrberg hält regelmäßig Vorträge. Er ist Lehrbeauftragter der Masterstudiengangs Real Estate Management an der Technischen Universität Berlin.

 

Dr. Martin Schellenberg

Fachanwalt für Vergaberecht

Dr. Martin Schellenberg ist Partner der Sozietät Heuking Kühn Lüer Wojtek und Fachanwalt für Vergaberecht. Seit mehr als 15 Jahren hat er sich auf komplexe Vergabeverfahren spezialisiert und seitdem mehrere hundert EU-Verhandlungsverfahren für die öffentliche Hand betreut und rechtlich erfolgreich abgesichert. Viele dieser Verfahren waren politisch sensibel und standen unter besonderer Beobachtung der Öffentlichkeit. Außerdem ist er auf das Europäische Beihilferecht spezialisiert. Zudem ist er Dozent für Vergaberecht an der Bucerius Law School, Herausgeber des NOMOS Kommentar zum Vergaberecht und fachlicher Leiter des Hamburger Vergabetages.

 

Sascha Häfner

Fachkoordinator Vetrags- und Vergaberecht

Sascha Häfner ist stellvertretender Leiter der zentralen Vergabestelle der DEGES Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH und berät bei nahezu allen Vergabeverfahren aus rechtlicher Sicht (ausgenommen ÖPP Vergaben). Schwerpunkt seiner Tätigkeit ist u.a. die Abwicklung und Bertreuung von Verhandlungsverfahren sowie wettbewerbliche Verfahren. Darüberhinaus ist Sascha Häfner für die rechtliche Prüfung und Beratung von sämtlichen Nachträgen im freiberuflichen Bereich mit dem Schwerpunkt HOAI tätig. Vor seinem Wechsel in die zentrale Vergabestelle war er als Projektjurist (Schwerpunkt VOB/B) u.a. für das Projekt City-Tunnel Leipzig bzw. die Bremer DEGES Projekte tätig.

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